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Medizinische Voraussetzungen für eine Vorsorgemaßnahme
Wenn Mütter neue Kraft für den Alltag schöpfen wollen, dann ist eine Mutter-Kind-Vorsorgemaßnahme genau das Richtige! Müttergenesungskuren (Mütterkuren oder Mutter-Kind-Kuren) sind stationäre, medizinisch verordnete, frauenspezifische und ganzheitliche Vorsorgemassnahmen für Frauen - zum Teil mit ihren Kindern. Müttergenesungsmaßnahmen sind konzeptionell konsequent auf die besonderen Lebenslagen, Gesundheitsstörungen und Krankheitsbilder von Frauen und Kindern ausgerichtet.
Ziel der Müttergenesungsmaßnahmen ist es, eine Schwächung der Gesundheit, die in absehbarer Zeit zu einer Erkrankung führen würde, zu beseitigen. Sie soll einer Gefährdung der gesundheitlichen Entwicklung vorbeugen oder eine bereits eingetretene Erkrankung heilen, bessern oder deren Verschlechterung verhindern.
Zu den wichtigsten Indikationsgruppen zählen:
- Allergien und Hauterkrankungen
- Herz- und Kreislauferkrankungen
- Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Psychosomatisch-vegetative Erkrankungen
Vielfältige und teilweise widersprüchliche Verhaltens- und Rollenanforderungen lassen einen Kreislauf aus Belastungen entstehen, der nicht kompensiert werden kann. Dies trägt zur Entwicklung von körperlichen, psychischen und psychosomatischen Krankheitsbildern bei.
Nahezu alle Frauen nennen für sich oder ein Kind Symptome aus den Bereichen:
- Starkes Über- oder Untergewicht
- Unruhe, Nervosität, Angst
- Chronische Erkrankungen, wie Asthma oder Neurodermitis
- Psychosoziale Faktoren, wie Erziehungsschwierigkeiten, Partnerschaftsproblemen, Todesfälle, finanzielle Probleme
Weitere Indikationen können Sie in einem Beratungsgespräch in einer Beratungsstelle der Wohlfahrtsverbände oder direkt mit den Einrichtungen klären. Bei Bedarf bieten Ihnen verschiedene Kliniken Kuren mit spezialisierten Leistungsangeboten, die sog. Schwerpunktkuren an.
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